Warum brauchen Zigarren eine besondere Lagerung?

Regionen

Beschäftigt man sich einmal mit den Anbaugebieten (z.B. Kuba, Dominikanische Republik, Honduras usw.) fällt einem auf, dass die hoch geschätzten Zigarren aus Ländern mit tropischem Klima kommen.

Daher ist es bekannt, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit mit zusätzlicher Wärme der Zigarre nur zugutekommt. Wenn es vorkommt, dass entsprechende Lagerressourcen fehlen, so passiert es schnell, dass die Zigarre austrocknet und dadurch ihr Aroma und ihre Genießbarkeit verliert. Dies erkennt man am Besten, wenn man eine Zigarre zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und diese leicht drückt. Gibt die Zigarre etwas nach - ohne zu knistern - ist sie noch im genießbaren Zustand. Dennoch braucht man angetrocknete Zigarren nicht gleich zu entsorgen. Wird der Zigarre früh genug wieder ausreichend Luftfeuchtigkeit  und Wärme zugeführt, kann es gelingen eine angetrocknete Zigarre wieder genießbar zu machen. Jedoch wird die ursprüngliche  Aromenvielfalt nicht mehr erreicht werden.

Allgemeine Hinweise zur Lagerung

Idealerweise wird die Zigarre bei einer Luftfeuchtigkeit von 65-75% und der vorgegebenen Raumtemperatur von 20 bis zu 22°C gelagert, so beträgt die Haltbarkeit durchaus mehrere Jahre. Zigarren kann man gut mit einem hochwertigen Rotwein vergleichen- je länger die Lagerung geschieht, desto mehr reift er und nimmt an Aroma zu. Es ist daher dringend notwendig, eine verschließbare Schatulle oder ein ähnliches Aufbewahrungsmittel für Ihre Zigarre zu finden.

Am besten machen sich Holzschatullen

Eine wichtige Anmerkung: Lassen Sie niemals eine Zigarre einfach so im Regal liegen. Sorgen Sie dafür, dass sie vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Am besten lassen sie Ihre Zigarre in der Verpackung, die zu meist aus Cellophan besteht. Um für eine gute Luftfeuchtigkeit zu sorgen, können sie die Hülle an der Seite leicht anschneiden. Dies bringt den Vorteil, dass die Zigarre in zu warmen Verhältnissen nicht anfängt zu schwitzen.

Niemals in Kühlschränken oder Tiefkühltruhen lagern! Die Luftfeuchtigkeit sowie die  Raumtemperaturen stimmen nicht mit den Regionen überein, woher sie stammen und daher würden sie kaputt gehen.

 

Arten der Lagerungen

Der Humidor

Es beschreibt eine Methode, in der eine Kiste aus spanischen Zedernholz verwendet wird. Ein Humidor ist mit Lack umgeben, um vor äußeren Einflüssen zu schützen und da das Holz eine Struktur enthält, die kaum Wasser eindringen lässt, ist es sehr pilzresistent. Das Laubholz bewährt sich gut darin, dem Zigarrenaroma mehr Entfaltung zu geben. Bevor Sie sich einen Humidor anschaffen, sollten Sie vorher bedenken, wo genau Sie diese Lagerungsmöglichkeit platzieren und wie viele Zigarren Sie aufbewahren möchten. Es ist zu empfehlen, lieber einen Humidor zu kaufen, der doppelt so groß ist wie sie normalerweise wählen würden, um der Luftzirkulation Platz zu lassen. Um nun perfekte Gegebenheiten in den Humidor zu bringen benötigt man einem Hygrometer und einen Befeuchtungsträger. Das Hygrometer ist zum Überprüfen der Luftfeuchtigkeit. Ist die Luftfeuchtigkeit nicht konstant und schwankt ständig, dann passiert es, dass die Zigarre aufplatzt und somit beschädigt ist. Befeuchtungselemente mit einem Schwamm bestehen meist aus einen Kunststoffgehäuse und gehören zu den ältesten Befeuchtungssystemen. Sie gehören zwar zu den günstigen Angeboten, sind allerdings auf Dauer nicht zu empfehlen, da sie eine häufigere Nachbefeuchtung brauchen (alle 1-2 Wochen) und die Wasseraufnahme mit der Zeit immer geringer wird.

Eine andere Variante wäre die Acrylpolymerbasis (Kristalle), die das Vielfache Ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen können. Alternativ kann man Befeuchter-Päckchen mit destilliertem Wasser verwenden.Beachten Sie bei diesen Befeuchtungselementen, dass sie mehrere Tage abwarten müssen, bevor das Holz das Wasser aufsaugen kann. Von Vorteil wäre es, wenn Sie zu allererst einen Lappen mit abgekochtem Wasser zur Hand nehmen um den Humidor damit auszuwischen, um eine Grundfeuchtigkeit zu geben. Erst wenn das Holz wieder getrocknet ist können die Zigarren einfügt werden, da sonst Schimmelgefahr bestehen würde.

Alternativen

Fehlt das nötige Etwas, kann man auch eine Holzschublade als Notlösung verwenden. Um eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu erreichen, sollte man die Zigarre in eine Plastiktüte packen und auf ein feuchtes Tuch legen. Als Übergangslösung kann man auch eine Alu Tube verwenden die in jedem Fachhandel erhältlich ist. Allerdings ist dies auch kein Dauerbehelf und man kann die Zigarre nur bis zu höchstens 3 Wochen darin lagern.

Ebenfalls kann man auch Plastiktüten mit Zip Verschluss verwenden -  jedoch sollte man diese nicht länger als 1 Woche benutzen.

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